Version 8.74

Veröffentlicht am 21. August 2018

Alternativer Rechnungsversand für Ifak-Abrechner

  • Statt die Abrechnung an Versicherer über eine Mail-Anwendung (einen Mailclient) zu versenden, wird sie direkt in den Postausgang gelegt.
  • Die Sendung wird gleichzeitig als Kopie (BCC) an den Absender (Apotheke) geschickt.

Auslöser für diese Option

ist das win.mapi (windows mail application interface), das vom Mailclient installiert wird und seit Jahren unendlich nervt.

  • Es kommt immer wieder zu Ausfällen, aus unbekanntem Grund (jahrelang ok, dann tot, was hat sich ge-/verändert).
  • Variante: die Funktion wird gleich von Beginn an verweigert, auf einer baugleichen Installation läuft sie jedoch klaglos.

Der direkte Postausgang bereitet diesem Elend ein Ende. Ifak-Abrechner mit diesem Problem werden künftig auf diese Methode umgerüstet.

Nutzen:

  • einmal eingerichtet, kann die Abrechnung von jeder Station aus gesendet werden
  • es muss keine Mail-Anwendung (wie Outlook, Thunderbird, Livemail etc.) installiert sein
  • damit keine Abhängigkeit mehr von einer bestimmten Station

A propos,

wird ihr gesamter Mail-Geschäftsverkehr über eine einzige Station abgewickelt, die sich alle Post vom Mailserver abholt (POP Verfahren), könnte man sich Gedanken machen,

  • ob hier nicht zu grosse Abhängigkeit und zu grosse Einschränkung im Zugriff bestehen (ist die Station defekt, gibt es kein Mail)

  • ob eine Umstellung auf das IMAP-Verfahren möglich wäre: Mails werden auf dem Server belassen und über den Mailclienten synchronisiert.

    • ! Achtung: Speicherkapazität auf dem Mailserver abklären

  • ob ein Betrieb mit Webmail möglich wäre (ohne lokale Mailclienten)

    • ! unbedingt: vorher Arbeitsabläufe durchspielen

Interaktionen: Abklärungsstatus

Individueller Abklärungsstatus bei Interaktionen mit Visum und Datum

Es geht darum, anzuzeigen

  • dass Massnahmen in Abklärung sind oder
  • abgeklärt wurden und
  • zu vermeiden, dass immer wieder dasselbe Problem behandelt wird.

Probleme beim Formatwechsel

Beim Wechsel

  • von Layout basierten Ausdrucken (z.B. von Dosier-Eti 5.8 x 3.8cm)
  • auf Listendrucke (A4), die von einer Bildschirmansicht stammen

kommt es zu Problemen, da die zuletzt verwendete Papiergrösse angewendet wird.

die Formatierung leidet

  • indem briefmarkengrosse Listen erscheinen oder
  • Zeilen ineinander geschoben werden

Um dies zu verhindern und den Listenausdruck unabhängig vom zuletzt verwendeten Drucker, Papiergrösse und Schacht (Bin) zu definieren, wird das Druckereignis (Printevent) DEF(ault) eingeführt.

Revision SEti (simple Eti)

Es hat sich gezeigt, dass kein Mensch etwas mit der Meldung "Druckbereich vergrössern" anfangen kann.

Gut gemeint, aber nicht angekommen.

  • Wenn in einem Druckbereich mehr steht, als es Platz hat, nennen wir das jetzt "überladen".
  • Es wird einfach und klar angezeigt, wo das Problem liegt.
  • Im überladenen Bereich werden alle leeren Zeilen und
  • alle Zeilen, die nur aus Leerzeichen bestehen, entfernt.

siehe SEti (simple eti)

Wareneingang: nie mehr Verfall und Lot eintippen ?

Nur POS Systeme.

Bei der Wareneingangskontrolle geht es darum

  • die erhaltenen Produkte erneut einzuscannen um sicher zu stellen, dass es sich dabei auch tatsächlich um die bestellten handelt
  • den echten Verfall zu erfassen
  • optional die Lotnummer zu erfassen

Verfall und Lotnummer einzutippen ist zeitaufwendig und mühsam.

Bei Packungen mit aufgedrucktem Datamatrix-Code muss nichts mehr eingetippt werden.

  • rot-umkreist die Datamatrix,
  • sie enthält den UDI (Unique Device Identifier),
  • dieser besteht hier aus EAN, LOT und EXP (Verfalldatum)

Diese Informationen werden gleichsam in einem Aufwasch verfügbar.

Dazu ist allerdings ein 2D-Scanner nötig, der Codes wie QR (z.B. für die neuen EZ-Scheine der Post ab 2019) oder Datamatrix liest.

Beispiele:

Douchette (Voyager 1450g 1D, 2D)

Hand-free (Orbit 7190g 1D, 2D).

wo:

Artikelstamm / Menu / Wareneingang / Kontrolle

Klicken Sie auf überwachen, um anzuzeigen was geschieht.

Scannen Sie die Packung.

Beim Verfall wird auch ergänzt, nämlich der letzte Tag des Monats, falls kein Tag angegeben wird (nach GS1)

Resultat, eines weniger

Ungelöst:

Wird die Datamatrix beim Verkauf/Erfassen eingesetzt, wären auch hier Verfall und Lot-Nr bekannt. Die Packung könnte Lot genau dem Verkauf zugeteilt werden.

Verwendet wird aber nur der Barcode, das Lager lebt weiterhin in einer idealen Welt (LIFO).

Problem ist, die Erfassung kann auch über Pharmacode oder Bezeichnung erfolgen und dort fehlt die Kenntnis der Lot-Nr.

Hardware:

Um den DataMatrix-Code mit GS1-Datenstruktur erfolgreich zu lesen, müssen Sie Ihrem Scanner sagen, dass er die Steuerzeichen sichtbar macht.

bei Honeywell Scanner

  • Keyboard Modifiers
  • Windows Ctrl+X mode: ON

Referenz:

DataMatrix-Code mit GS1-Datenstruktur (auch GS1-128). Symbologienorm gemäß ISO/IEC 16022. Jeder GS1-128 Barcode beginnt mit dem (FNC1) "Function Code One" Zeichen und einer Application Identifier (AI) Nummer. In den getesteten Datamatrix-Codes taucht FNC1 allerdings nur als Trennzeichen auf.